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JuraForum.deUrteileBSGUrteil vom 07.02.2006, Aktenzeichen: B 2 U 31/04 R 

BSG – Aktenzeichen: B 2 U 31/04 R

Urteil vom 07.02.2006


Leitsatz:Die Rechtsvermutung des § 63 Abs 2 SGB 7 gilt auch dann, wenn die Bescheide, mit denen der Unfallversicherungsträger das Vorliegen einer Berufskrankheit nach Nr 4104 der Anlage zur BKV feststellt und eine MdE um mindestens 50 vH festsetzt, erst nach dem Tod des Versicherten gegenüber dessen Rechtsnachfolgern ergehen.
Rechtsgebiete:SGB VII, BVG, BKV
Vorschriften:SGB VII § 63 Abs 2 S 1, SGB VII § 63 Abs 2 S 2, BVG § 38 Abs 1 S 2, BKV Anl 1 Nr 4101,
Stichworte:gesetzliche Unfallversicherung - Hinterbliebenenrente - Berufskrankheit - Nachweis der Kausalität - Rechtsvermutung - postume Feststellung der Berufskrankheit und der MdE - Offenkundigkeit - Lungenkrebs,
Verfahrensgang:LSG Niedersachsen-Bremen L 9 U 115/02 vom 31.08.2004
SG Stade S 11 U 198/99 vom 24.01.2002

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