JuraForum.de > Urteile > BSG > Urteil vom 06.05.2008, Aktenzeichen: B 7/7a AL 8/07 R
| Leitsatz: | 1. Vermittelt ein Makler einen Arbeitslosen an einen Arbeitgeber, bei dem er selbst abhängig beschäftigt ist, so ist eine unzulässige wirtschaftliche Verflechtung, die einem Maklerhonorar entgegensteht, nur anzunehmen, wenn weitere Umstände hinzutreten. 2. Ist die Vermittlungstätigkeit des Maklers bereits vor der im Vermittlungsgutschein angegebenen Geltungsdauer beendet und liegen die sonstigen Voraussetzungen für einen Anspruch auf Vergütung des Maklers durch die BA vor, so genügt es für den Anspruch auf Maklervergütung, dass der Geltungszeitraum des Vermittlungsgutscheins mit dem Tag der Beschäftigungsaufnahme des Arbeitgebers übereinstimmt. |
| Rechtsgebiete: | SGB III, BGB |
| Vorschriften: | SGB III F: 10.12.2001 § 35 Abs 2, SGB III F: 23.03.2002 § 296 Abs 1 S 1, SGB III F: 23.03.2002 § 296 Abs 2 S 1, SGB III F: 23.03.2002 § 296 Abs 4, SGB III F: 23.03.2002 § 297, SGB III F: 23.03.2002 § 421g Abs 1 S 1, SGB III F: 23.03.2002 § 421g Abs 1 S 2, SGB III F: 23.03.2002 § 421g Abs 1 S 3, SGB III F: 23.03.2002 § 421g Abs 2 S 3, SGB III F: 23.03.2002 § 421g Abs 2 S 4, BGB § 652, |
| Stichworte: | Vermittlungsgutschein - Vergütungsanspruch des privaten Arbeitsvermittlers - wirtschaftliche Verflechtung zwischen Vermittler und Arbeitgeber - Vermittlung des Arbeitnehmers an eigenen Arbeitgeber - Geltungszeitraum des Vermittlungsgutscheins, |
| Verfahrensgang: | SG Speyer, S 1 AL 71/04 vom 26.04.2005 LSG Mainz, L 1 AL 154/05 vom 19.09.2006 |
Um den Volltext vom BSG – Urteil vom 06.05.2008, Aktenzeichen: B 7/7a AL 8/07 R anzusehen, müssen Sie die Einzelentscheidung kaufen.
"BSG - 06.05.2008, B 7/7a AL 8/07 R" © JuraForum.de — 2003-2012
Kanzleinews einstellen | Sitemap | Kontakt | Team | Jobs | Werbung | Presse | Datenschutz | AGB | Impressum