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JuraForum.deUrteileBSGBeschluss vom 09.10.2006, Aktenzeichen: B 4 RA 263/05 B 



BSG – Aktenzeichen: B 4 RA 263/05 B

Beschluss vom 09.10.2006


Leitsatz:Es ist ausschließlich dem jeweils zuständigen Versorgungsträger vorbehalten, über das Vorliegen der nach §§ 1, 5 bis 8 AAÜG für eine SGB VI-Rente möglicherweise erheblichen Tatsachen zu entscheiden. Jeder Rentenversicherungsträger ist hierfür schlechthin nicht verbandskompetent. Im Streit um eine Versicherungsrente kann auch das Gericht eine fehlende bindende Entscheidung des Versorgungsträgers nicht ersetzen (Fortführung von ua BSG vom 18.7.1996 - 4 RA 7/95 = SozR 3-8570 § 8 Nr 2, BVerfG vom 9.3.2000 - 1 BvR 2216/96 = SozR 3-8570 § 8 Nr 5, BSG vom 25.1.2001 - B 4 RA 10/99 R = SozR 3-8570 § 14 Nr 1 und BSG vom 29.10.2002 - B 4 RA 22/02 R).
Rechtsgebiete:SGG, AAÜG
Vorschriften:SGG § 160 Abs 2 Nr 1, SGG § 160a Abs 2 S 3, SGG § 54, AAÜG § 1, AAÜG § 5 Abs 1, AAÜG § 8 Abs 1, AAÜG § 8 Abs 3,
Stichworte:sozialgerichtliches Verfahren, Nichtzulassungsbeschwerde, grundsätzliche Bedeutung der Rechtssache, Klärungsfähigkeit, Entscheidung über das Vorliegen der nach dem AAÜG für eine SGB 6-Rente erheblichen Tatsachen, Versorgungsträger, Rentenversicherungsträger, Anfechtungsklage, Leistungsklage,
Verfahrensgang:SG Potsdam S 17 RA 854/02 vom 29.01.2004
LSG Berlin-Potsdam L 21 RA 67/04 vom 23.09.2005

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