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JuraForum.deUrteileBrandenburgisches OberlandesgerichtUrteil vom 12.08.2008, Aktenzeichen: 2 U 11/07 

BRANDENBURGISCHES-OLG – Aktenzeichen: 2 U 11/07

Urteil vom 12.08.2008


Rechtsgebiete:BGB, StHG, GO Bbg, EGBGB, AGBG, ZPO
Vorschriften:§ 204 Abs. 1 Nr. 3 BGB, § 839 BGB, § 839 Abs. 1 S. 2 BGB, § 852 a.F. BGB, § 852 Abs. 2 BGB, § 1 StHG, § 86 Abs. 1 S. 2 GO Bbg, § 6 EGBGB Art. 229, § 6 Abs. 3 EGBGB Art. 229, § 6 Abs. 4 EGBGB Art. 229, § 3 a.F. AGBG, § 167 ZPO, § 529 Abs. 1 Nr. 1 ZPO
Verfahrensgang:LG Cottbus, 5 O 34/07 vom 02.02.2007

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Ein Abtrennungsbeschluss nach § 2 Abs. 2 StPO, der das Verfahren lediglich hemmt, kann nach übereinstimmender Ansicht angefochten werden (Brandenburgisches Oberlandesgericht Beschluss vom 25. Januar 2008, 1 Ws 9/08; OLG Frankfurt, Strafverteidiger 1983, S. 92; OLG Frankfurt, Strafverteidiger 1991, S. 504; OLG Düsseldorf, NStZ-RR 1996, S. 142 f.; OLG Köln, Beschluss vom 15.07.2005, 2 Ws 223/05, zitiert nach Juris). Demgegenüber kann eine Abtrennung, die in Vorbereitung des Urteils der Förderung des Verfahrens dient, als Entscheidung des erkennenden Gerichts, die der Urteilsfindung vorausgeht, gemäß § 305 StPO nur in Ausnahmefällen ? z.B. bei willkürlichem Handeln des Gerichts oder der Verfolgung verfahrensfremder Ziele - angefochten werden (OLG Köln, Beschluss vom 15.07.2005, 2 Ws 223/05 m.w.N. zitiert nach Juris).

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