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JuraForum.deUrteileBundesgerichtshofVerkündungsdatum06 / 2008 

Bundesgerichtshof

Entscheidungen 06 / 2008



Insgesamt sind 300 Entscheidungen vorhanden, angezeigt werden die Entscheidungen 297 bis 300:


BGH – Beschluss, II ZR 67/07 vom 02.06.2008

Rechtsgebiete:HGB, ZPO
Leitsatz:a) Ein Gesellschafter, der sich bei seinem geschäftsführenden Handeln über die in der Gesellschaft intern zu beachtende Kompetenzordnung hinwegsetzt, haftet für die Schäden, die durch die schuldhafte Missachtung dieser internen Bindungen entstehen.

b) Das Gericht darf sich ohne Einholung eines gerichtlichen Sachverständigengutachtens gemäß § 286 ZPO nur dann der Bewertung eines qualifizierten Parteivortrag darstellenden Privatgutachtens, gegen das der Gegner Einwendungen erhoben hat, anschließen, wenn es eigene Sachkunde besitzt und darlegt, dass es deswegen in der Lage ist, die streitigen Fragen abschließend zu beurteilen.
Volltext: BGH - Beschluss, II ZR 67/07



BGH – Urteil, II ZR 210/06 vom 02.06.2008

Rechtsgebiete:BGB, VerkProspG
Leitsatz:Treten organschaftliche Vertreter einer kapitalsuchenden Gesellschaft Anlageinteressenten persönlich mit dem Anspruch gegenüber, sie über die für eine Anlageentscheidung wesentlichen Umstände zu informieren, so haften sie für die Unrichtigkeit oder Unvollständigkeit ihrer Angaben nach den Grundsätzen des Verschuldens bei Vertragsschluss (c.i.c.).
Volltext: BGH - Urteil, II ZR 210/06

BGH – Beschluss, II ZR 121/07 vom 02.06.2008

Rechtsgebiete:GG, ZPO
Leitsatz:Der Anspruch einer Partei auf Gewährung rechtlichen Gehörs ist verletzt, wenn ein Gericht ihren schlüssigen und substantiierten Vortrag allein deshalb für unschlüssig hält, weil in einem von ihr vorgelegten Sachverständigengutachten aus einem anderen Verfahren, auf das sie sich berufen hat, nicht alle aufgeworfenen Fragen beantwortet sind.
Volltext: BGH - Beschluss, II ZR 121/07

BGH – Urteil, II ZR 27/07 vom 02.06.2008

Rechtsgebiete:GmbHG, BGB, StGB
Leitsatz:Mit den Pflichten eines ordentlichen und gewissenhaften Geschäftsleiters ist es vereinbar, wenn er zur Vermeidung strafrechtlicher Verfolgung fällige Leistungen an die Sozialkassen erbringt (vgl. BGH, Urt. v. 14. Mai 2007 II ZR 48/06, ZIP 2007, 1265; vgl. auch Urt. v. 5. Mai 2008 II ZR 38/07 z.V.b.).
Volltext: BGH - Urteil, II ZR 27/07


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