JuraForum.de > Urteile > BGH > Urteil vom 31.03.2008, Aktenzeichen: II ZR 308/06
| Leitsatz: | a) Nach Aufgabe der Eintragungsabsicht bleibt die Vor-GmbH als Abwicklungs- oder als Personengesellschaft parteifähig. b) Der nach der Klageerhebung mit dem Wandel in eine Abwicklungsgesellschaft oder eine Personengesellschaft verbundene Wechsel der organschaftlichen Vertretung führt weder zum Wegfall der Prozessfähigkeit noch zu einer Unterbrechung des Verfahrens, wenn die Gesellschaft durch einen Prozessbevollmächtigten vertreten wird. |
| Rechtsgebiete: | GmbHG, ZPO, BGB |
| Vorschriften: | GmbHG § 11, GmbHG § 60, GmbHG § 66, ZPO § 50 Abs. 1, ZPO § 51 Abs. 1, ZPO § 139 Abs. 3, ZPO § 241 Abs. 1, ZPO § 246 Abs. 1, BGB § 709 Abs. 1, BGB § 714, |
| Verfahrensgang: | LG Dortmund, 2 O 47/04 vom 01.09.2005 OLG Hamm, 20 U 214/05 vom 19.07.2006 |
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