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JuraForum.deUrteileBGHUrteil vom 31.01.2007, Aktenzeichen: XII ZR 131/04 



BGH – Aktenzeichen: XII ZR 131/04

Urteil vom 31.01.2007


Leitsatz:a) Übernimmt ein Ehegatte eine in die Gütergemeinschaft eingebrachte Sache, ist der zu leistende Wertersatz mit der Übernahme fällig, kann aber wegen der vorrangigen Verrechnung mit seinem Anteil an dem Auseinandersetzungsguthaben erst nach endgültiger Auseinandersetzung der Gütergemeinschaft als Zahlungsanspruch geltend gemacht werden.

b) Ist noch nicht absehbar, ob der Wert des restlichen Auseinandersetzungsguthabens den Wert der übernommenen Sache erreicht, kann der andere Ehegatte im Rahmen eines Zurückbehaltungsrechts Sicherheitsleistung bis zur Höhe des hälftigen Wertes der übernommenen Sache verlangen.
Rechtsgebiete:BGB
Vorschriften:BGB § 273, BGB § 1476 Abs. 2, BGB § 1477 Abs. 2,
Verfahrensgang:AG Kaiserslautern 1 F 1247/01 vom 23.12.2003
OLG Zweibrücken 5 UF 20/04 vom 15.06.2004

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