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JuraForum.deUrteileBGHUrteil vom 30.11.2004, Aktenzeichen: VI ZR 365/03 



BGH – Aktenzeichen: VI ZR 365/03

Urteil vom 30.11.2004


Leitsatz:a) Das Haftungsprivileg des § 828 Abs. 2 Satz 1 BGB greift nur ein, wenn sich bei der gegebenen Fallkonstellation eine typische Überforderungssituation des Kindes durch die spezifischen Gefahren des motorisierten Verkehrs realisiert hat (vgl. Senatsurteil vom 30. November 2004 - VI ZR 335/03 - zur Veröffentlichung in BGHZ bestimmt).

b) Für die Beurteilung, ob die Kosten eines Sachverständigengutachtens zum erforderlichen Herstellungsaufwand gehören und vom Schädiger zu ersetzen sind, kann im Rahmen tatrichterlicher Würdigung auch die von dem Gutachter ermittelte Schadenshöhe berücksichtigt werden.
Rechtsgebiete:BGB
Vorschriften:BGB § 249 Hb, BGB § 823 Ha, BGB § 828 Abs. 2,
Verfahrensgang:LG Duisburg vom 04.12.2003
AG Duisburg

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