JuraForum.de > Urteile > BGH > Urteil vom 30.09.2004, Aktenzeichen: I ZR 261/02
| Leitsatz: | Ein Rechtsanwalt, der für eine telefonische Rechtsberatung einen Minutenpreis vereinbart, verstößt damit nicht notwendig gegen das Verbot der Gebührenunter- oder -überschreitung (im Anschluß an BGHZ 152, 153 - Anwalts-Hotline). Er muß jedoch in der Werbung für die telefonische Rechtsberatung auf nicht selbstverständliche Einschränkungen und Besonderheiten der Berechnung hinweisen (hier: Streitwertgrenze für Minutenpreis; Berechnung des Minutenpreises auch für Gesprächsunterbrechungen zum Zwecke des Recherchierens). |
| Rechtsgebiete: | UWG, BRAO, RVG, VV 2100 |
| Vorschriften: | UWG § 3, UWG § 4 Nr. 11, UWG § 5, BRAO § 49b Abs. 1, RVG § 4 Abs. 1, RVG § 4 Abs. 2, VV 2100 zu § 2 Abs. 2, |
| Verfahrensgang: | Kammergericht Berlin vom 24.05.2002 LG Berlin |
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