JuraForum.de > Urteile > BGH > Urteil vom 30.04.2003, Aktenzeichen: VIII ZR 279/02
| Leitsatz: | a) Zum Zustandekommen eines Wasserversorgungsvertrages durch konkludentes Handeln. b) Im Zahlungsprozeß gegen den Kunden trifft das Versorgungsunternehmen die Darlegungs- und Beweislast für die Billigkeit der Ermessensausübung bei Festsetzung des Leistungsentgelts; das Bestreiten der Billigkeit der Preisbestimmung des Versorgungsunternehmens durch den Kunden wird durch die Regelung des § 30 Abs. 1 AVBWasserV nicht ausgeschlossen. c) Das Wasserversorgungsunternehmen ist grundsätzlich nicht verpflichtet, Versorgungsverträge mit den Mietern unter gleichzeitiger Entlassung des Grundstückseigentümers als Vermieter aus seinem Vertragsverhältnis abzuschließen. |
| Rechtsgebiete: | BGB, AVBWasserV, MHG |
| Vorschriften: | BGB § 145, BGB § 315, AVBWasserV § 30 Nr. 1, MHG § 4 Abs. 5 Satz 1 Nr. 2, |
| Verfahrensgang: | KG Berlin vom 09.07.2002 LG Berlin |
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