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JuraForum.deUrteileBGHUrteil vom 29.07.2009, Aktenzeichen: I ZR 212/06 



BGH – Aktenzeichen: I ZR 212/06

Urteil vom 29.07.2009


Leitsatz:Wird das Transportgut wegen unzureichender Sicherung während der Seebeförderung beschädigt, so spricht dies zunächst für ein grobes Organisationsverschulden des Verfrachters. Dieser muss daher im Einzelnen darlegen, welche organisatorischen Maßnahmen er selbst oder die für ihn handelnden Organe zur Verhinderung von Verladungsfehlern ergriffen haben. Kommt der Verfrachter der ihm obliegenden Darlegungslast nicht nach, erstreckt sich die Vermutung eines groben Organisationsverschuldens auch auf das Verhalten seiner Organe.
Rechtsgebiete:EGBGB, HGB, BGB, GG
Vorschriften:EGBGB Art. 28 Abs. 4, HGB § 452, HGB § 452a, HGB § 459, HGB § 487d Abs. 1, HGB § 606, HGB § 607 Abs. 1, HGB § 660 Abs. 1, HGB § 660 Abs. 3, BGB § 249, GG Art. 103 Abs. 1,
Verfahrensgang:OLG Bremen, 2 U 4/06 vom 02.11.2006

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