JuraForum.de > Urteile > BGH > Urteil vom 28.11.2002, Aktenzeichen: VII ZR 270/01
| Leitsatz: | a) Ein Teilurteil darf nur erlassen werden, wenn die Gefahr widersprechender Entscheidungen ausgeschlossen ist. b) Die Gefahr der Widersprüchlichkeit kann in geeigneten Fällen in der Berufungsinstanz dadurch beseitigt werden, daß über eine Vorfrage ein Zwischenfeststellungsurteil gemäß § 256 Abs. 2 ZPO ergeht. c) Die Fristsetzung mit Kündigungsandrohung gemäß § 643 Abs. 1 BGB kann nur durch einen bevollmächtigten Vertreter wirksam erfolgen. d) Eine nach Fristablauf erteilte Genehmigung der Erklärung eines vollmachtlosen Vertreters ist wirkungslos. |
| Rechtsgebiete: | ZPO, BGB |
| Vorschriften: | ZPO § 301, ZPO § 256 Abs. 2, BGB § 643, |
| Verfahrensgang: | OLG Hamm vom 25.06.2001 LG Dortmund |
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