JuraForum.de > Urteile > BGH > Urteil vom 28.11.1997, Aktenzeichen: 3 StR 114/97
| Leitsatz: | StGB § 99 Abs. 1 Nr. 1, § 78 c Abs. 3 Satz 2, § 52 Abs. 1; StPO § 244 Abs. 3, § 60 Nr. 2 1. Die doppelte Verjährungsfrist des § 78 c Abs. 3 Satz 2 StGB ist ohne eine vorherige Beendigung der Tat kein gesetzlich zulässiges Mittel zur zeitlichen Begrenzung einer tatbestandlichen Handlungseinheit. 2. Zur Bedeutung des Merkmals der Konnexität für einen Beweisantrag auf Vernehmung eines Zeugen (Fortführung von BGHSt 37, 162; 39, 251). 3. Das vom Bundesverfassungsgericht aus der Verfassung abgeleitete besondere Verfolgungshindernis für ehemalige DDR-Spione steht der Annahme eines Beteiligungsverdachts i.S.d. § 60 Nr. 2 StPO an einer durch Dritte begangene geheimdienstlichen Agententätigkeit nicht entgegen. BGH, Urteil vom 28. November 1997 - 3 StR 114/97 - OLG Düsseldorf |
| Rechtsgebiete: | StGB, StPO |
| Vorschriften: | StGB § 99 Abs. 1 Nr. 1, StGB § 78 c Abs. 3 Satz 2, StGB § 52 Abs. 1, StPO § 244 Abs. 3, StPO § 60 Nr. 2, |
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