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JuraForum.deUrteileBGHUrteil vom 28.09.2005, Aktenzeichen: XII ZR 189/02 



BGH – Aktenzeichen: XII ZR 189/02

Urteil vom 28.09.2005


Leitsatz:a) Bei einer Ehegatteninnengesellschaft kommt ein Ausgleichsanspruch eines Ehegatten nicht erst dann in Betracht, wenn der Zugewinnausgleich nicht zu einem angemessenen Ergebnis führt. Ein gesellschaftsrechtlicher Ausgleichsanspruch besteht vielmehr neben einem Anspruch auf Zugewinnausgleich (im Anschluss an Senatsurteil BGHZ 155, 249, 255).

b) Auch im Rahmen einer eheähnlichen Lebensgemeinschaft setzt die Annahme einer nach gesellschaftsrechtlichen Grundsätzen zu beurteilenden Zusammenarbeit der Partner einen zumindest schlüssig zustande gekommenen Vertrag voraus (in Abweichung von BGHZ 77, 55 und 84, 388; im Anschluss an Senatsurteil BGHZ 142, 137, 153).
Rechtsgebiete:BGB
Vorschriften:BGB § 705, BGB §§ 730 ff.,
Verfahrensgang:LG München II 11 O 3998/01 vom 19.12.2001
OLG München 17 U 1791/02 vom 03.06.2002

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