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JuraForum.deUrteileBGHUrteil vom 28.06.2007, Aktenzeichen: I ZR 153/04 



BGH – Aktenzeichen: I ZR 153/04

Urteil vom 28.06.2007


Leitsatz:a) Es ist regelmäßig davon auszugehen, dass die Bagatellgrenze des § 3 UWG überschritten ist, wenn die durch unrichtige Angaben hervorgerufene Fehlvorstellung des Verkehrs geeignet ist, das Marktverhalten der Gegenseite zu beeinflussen.

b) § 18 StBerG, der eine auf die Lauterkeit des Wettbewerbs bezogene Schutzfunktion hat, begründet kein generelles Gebot, bei Werbemaßnahmen die Bezeichnung "Lohnsteuerhilfeverein" zu führen oder den vollen Vereinsnamen anzugeben.
Rechtsgebiete:UWG, StBerG
Vorschriften:UWG § 3, UWG § 4 Nr. 11, UWG § 5, UWG § 8 Abs. 2, StBerG § 4 Nr. 11, StBerG § 18,
Verfahrensgang:LG München I 17 HKO 7047/03 vom 21.08.2003
OLG München 6 U 4775/03 vom 26.08.2004

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