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JuraForum.deUrteileBGHUrteil vom 27.03.2009, Aktenzeichen: V ZR 30/08 



BGH – Aktenzeichen: V ZR 30/08

Urteil vom 27.03.2009


Leitsatz:a) Baustoffe, die bei der Errichtung eines Wohnhauses gebräuchlich waren, später aber als gesundheitsschädlich erkannt worden sind, können einen Mangel der Kaufsache begründen, der ungefragt zu offenbaren ist; Fragen des Vertragspartners müssen vollständig und richtig beantwortet werden.

b) Ansprüche wegen Verschuldens bei Vertragschluss sind im Sachbereich der §§ 434 ff. BGB nach Gefahrübergang grundsätzlich ausgeschlossen; das gilt jedoch zumindest dann nicht, wenn der Verkäufer den Käufer über die Beschaffenheit der Sache arglistig getäuscht hat.
Rechtsgebiete:BGB
Vorschriften:BGB § 280, BGB § 281, BGB § 311 Abs. 2, BGB § 434 Abs. 1, BGB § 437,
Verfahrensgang:OLG Celle, 8 U 203/07 vom 07.02.2008
LG Lüneburg, 5 O 104/07 vom 30.08.2007

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