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JuraForum.deUrteileBGHUrteil vom 26.05.1999, Aktenzeichen: VIII ZR 141/98 



BGH – Aktenzeichen: VIII ZR 141/98

Urteil vom 26.05.1999


Leitsatz:zu I., II. 2. bis 5. der Entscheidungsgründe

VerbrKrG § 1

Das Verbraucherkreditgesetz ist auf die Übernahme eines Kreditvertrages durch einen Verbraucher jedenfalls dann entsprechend anwendbar, wenn die Vertragsübernahme im Wege einer dreiseitigen Vereinbarung zustande kommt (im Anschluß an BGHZ 129, 371).

VerbrKrG § 1;
AbzG § 6;
BGB §§ 535, 554

Auf eine nach dem Inkrafttreten des Verbraucherkreditgesetzes vereinbarte Übernahme eines Finanzierungsleasingvertrages durch einen Verbraucher ist das Verbraucherkreditgesetz auch dann entsprechend anwendbar, wenn der übernommene Leasingvertrag vor dem Inkrafttreten dieses Gesetzes abgeschlossen worden ist und auch nicht in den sachlichen Anwendungsbereich des Abzahlungsgesetzes fiel (Fortführung von BGHZ 129, 371).

VerbrKrG § 4

Eine Vertragsübernahmevereinbarung genügt dem Schriftformerfordernis des § 4 Abs. 1 Satz 1 VerbrKrG nicht, wenn die schriftliche Übernahmeerklärung des Verbrauchers nicht den Inhalt des zu übernehmenden Vertrages wiedergibt.

BGH, Urteil vom 26. Mai 1999 - VIII ZR 141/98 -
OLG Naumburg
LG Halle
Rechtsgebiete:VerbrKrG, AbzG, BGB
Vorschriften:VerbrKrG § 1, VerbrKrG § 4, AbzG § 6, BGB § 535, BGB § 554,

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