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JuraForum.deUrteileBGHUrteil vom 26.03.1998, Aktenzeichen: VII ZR 123/96 



BGH – Aktenzeichen: VII ZR 123/96

Urteil vom 26.03.1998


Leitsatz:a) ALB/RGW § 104 J. 1968/88

Die für Lieferverträge zwischen den Organisationen des Rates für gegenseitige Wirtschaftshilfe angeordnete Zwangsarbitrage ist jedenfalls für solche Verfahren, die erst nach der Wiedervereinigung anhängig wurden, kein Prozeßhindernis (Abgrenzung zu BGH, Urteil vom 9. Februar 1995 -III ZR 37/94, BGHZ 128, 380).

b) EinigVtr Artikel 9 Abs. 2; EinigVtr Anlage II Sachgebiet E Abschnitt II Nr. 2

Der Beschluß des DDR-Ministerrates vom 27. Juni 1990 zur "Finanzierung und Verrechnung des Handels mit RGW-Ländern" enthält keine Regelung, die es Vertragsparteien verbietet, die in Importverträgen vereinbarte Abrechnung der Vergütung nach dem Transferrubelverfahren in eine Vergütung in konvertierbare Währung umzuwandeln oder bei Neuabschlüssen von Importverträgen eine Vergütung in konvertierbarer Währung zu vereinbaren.

BGH, Urteil vom 26. März 1998 - VII ZR 123/96 -
LG Berlin
KG Berlin
Rechtsgebiete:ALB/RGW J.1968/88, EinigVtr, EinigVtr Anlage II
Vorschriften:ALB/RGW § 104 J. 1968/88, EinigVtr Artikel 9 Abs. 2, EinigVtr Anlage II Sachgebiet E Abschnitt II Nr. 2,

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