JuraForum.de > Urteile > BGH > Urteil vom 26.01.2006, Aktenzeichen: I ZR 89/03
| Leitsatz: | Wer sich als Schuldner einer (tatsächlich bestehenden) Forderung in der Person des Gläubigers irrt und dementsprechend auch irrtümlich annimmt, dieser habe die Forderung an einen Dritten abgetreten, kann das, was er an den Dritten als den vermeintlichen neuen Gläubiger geleistet hat, unmittelbar von diesem kondizieren. |
| Rechtsgebiete: | BGB |
| Vorschriften: | BGB § 812 Abs. 1 Satz 1, |
| Verfahrensgang: | LG Augsburg 1 O 258/02 vom 30.08.2002 OLG München 30 U 689/02 vom 28.01.2003 |
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