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JuraForum.deUrteileBGHUrteil vom 25.10.2005, Aktenzeichen: VI ZR 334/04 



BGH – Aktenzeichen: VI ZR 334/04

Urteil vom 25.10.2005


Leitsatz:a) Nach §§ 104 Abs. 1 Satz 2, 105 Abs. 1 Satz 3 SGB VII verbleiben beim Geschädigten die Ansprüche gegen den ihn schädigenden Unternehmer bzw. Mitbeschäftigten, die wegen vorsätzlicher Schädigung oder wegen eines Schadensfalles auf einem versicherten Weg im Sinne des § 8 Abs. 2 Nr. 1 bis 4 SGB VII von der Haftungsbeschränkung nicht erfasst werden.

b) Maßgebend für die Abgrenzung eines Arbeitsunfalls auf einem Betriebsweg im Sinne des § 8 Abs. 1 SGB VII von einem Unfall auf einem versicherten Weg im Sinne des § 8 Abs. 2 Nr. 1 bis 4 SGB VII ist nicht allein, wo sich der Unfall ereignet hat, sondern auch, inwieweit er mit dem Betrieb und der Tätigkeit des Versicherten zusammenhängt und ob er Ausdruck der betrieblichen Verbindung zwischen ihm und dem Unternehmen ist, deretwegen das Haftungsprivileg nach § 105 SGB VII besteht. Hingegen ist für die Einordnung als Betriebsweg letztlich nicht entscheidend, ob die Örtlichkeit der Organisation des Arbeitgebers unterliegt.
Rechtsgebiete:SGB VII, SGB X
Vorschriften:SGB VII § 2 Nr. 1, SGB VII § 2 Nr. 2, SGB VII § 2 Nr. 3, SGB VII § 2 Nr. 4, SGB VII § 8 Abs. 1, SGB VII § 104 Abs. 3, SGB VII § 105 Abs. 1 Satz 3, SGB X § 116,
Verfahrensgang:OLG Dresden 1 U 832/04 vom 24.09.2004
LG Dresden 10 O 5837/03 vom 16.04.2004

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