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JuraForum.deUrteileBGHUrteil vom 25.03.1998, Aktenzeichen: XII ZR 139/96 



BGH – Aktenzeichen: XII ZR 139/96

Urteil vom 25.03.1998


Leitsatz:BGB § 1477 Abs. 2 Satz 2

a) Ein Nachlaßgegenstand ist auch dann im Sinne des § 1477 Abs. 2 Satz 2 BGB durch Erbfolge erworben, wenn er einem Miterben im Zuge der Erbauseinandersetzung zugefallen ist und der Miterbe Ausgleichszahlungen an die übrigen Erben leisten mußte.

b) Das Recht eines Ehegatten, bei der Auseinandersetzung einer ehelichen Gütergemeinschaft ein durch Erbfolge erworbenes Grundstück zu übernehmen, wird durch eine nach dem Erwerb durchgeführte Flurbereinigung nicht beeinträchtigt.

BGH, Urteil vom 25. März 1998 - XII ZR 139/96 -
OLG Hamm
AG Lüdenscheid
Rechtsgebiete:BGB
Vorschriften:BGB § 1477 Abs. 2 Satz 2,

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