JuraForum.de > Urteile > BGH > Urteil vom 25.02.1999, Aktenzeichen: III ZR 191/98
| Leitsatz: | BUNDESGERICHTSHOF IM NAMEN DES VOLKES URTEIL III ZR 191/98 Verkündet am: 25. Februar 1999 Freitag Justizamtsinspektor als Urkundsbeamter der Geschäftsstelle in dem Rechtsstreit BGB § 652 Abs. 1 Hat der Nachweismakler seinem Kunden eine Gelegenheit zum Abschluß eines Vertrags nachgewiesen und wirkt sich der Nachweis beim Abschluß dieses Vertrags, der in angemessenem Zeitabstand nachfolgt, aus, kann die Provisionspflicht nicht mit der Erwägung verneint werden, der Nachweis sei keine wesentliche Maklerleistung gewesen. Dies gilt auch dann, wenn die Verhandlungen des Maklerkunden mit dem unverändert verkaufsbereiten Verkäufer zunächst scheitern und erst aufgrund einer Anzeige des Verkäufers erneut aufgenommen werden. BGH, Urt. v. 25. Februar 1999 - III ZR 191/98 - OLG Frankfurt a.M. LG Wiesbaden |
| Rechtsgebiete: | BGB |
| Vorschriften: | BGB § 652 Abs. 1, |
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