JuraForum.de > Urteile > BGH > Urteil vom 24.09.2002, Aktenzeichen: KZR 38/99
| Leitsatz: | a) Ein Normadressat, der seine Leistungen nicht ausschließlich durch Tochterunternehmen anbietet, darf die über sein Tochterunternehmen geworbenen Kunden im Verhältnis zu anderen Kunden grundsätzlich nicht ungleich behandeln. b) Eine in AGB festgelegte Vorleistungspflicht benachteiligt dann unangemessen, wenn mit ihr nicht lediglich sichergestellt werden soll, daß der Unternehmer sein Entgelt erhält, ehe er unwiederbringlich seine Leistung erbracht und jedes Druckmittel verloren hat. |
| Rechtsgebiete: | GWB, AGBG, BGB |
| Vorschriften: | GWB § 20 Abs. 1, AGBG § 9, BGB n.F. § 307, |
| Verfahrensgang: | OLG Hamburg vom 18.11.1999 LG Hamburg |
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