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JuraForum.deUrteileBGHUrteil vom 24.05.2007, Aktenzeichen: I ZR 42/04 



BGH – Aktenzeichen: I ZR 42/04

Urteil vom 24.05.2007


Leitsatz:a) Ein Eingriff in das urheberrechtliche Verbreitungsrecht aus § 17 Abs. 1 UrhG ist nicht gegeben, wenn bei einer öffentlichen Veranstaltung das Original oder ein Vervielfältigungsstück des geschützten Werkes nur symbolisch
übergeben wird.

b) Wird bei einer öffentlichen Veranstaltung, bei der keine urheberrechtliche Nutzungshandlung stattfindet, auf ein urheberrechtlich geschütztes Werk der bildenden Kunst (hier: ein ohne Zustimmung des Eigentümers auf Segmenten der Berliner Mauer angebrachtes Gemälde) in besonderer Weise hingewiesen, hat der Urheber jedenfalls dann keinen Anspruch auf Benennung nach § 13 UrhG, wenn er sich selbst zuvor nicht zu seinem Werk bekannt hat (etwa durch Anbringung einer Urheberbezeichnung).
Rechtsgebiete:UrhG
Vorschriften:UrhG § 13, UrhG § 17 Abs. 1, UrhG § 97 Abs. 1 Satz 1,
Verfahrensgang:LG Berlin 16 O 723/02 vom 17.06.2003
KG Berlin 5 U 219/03 vom 12.12.2003

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