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JuraForum.deUrteileBGHUrteil vom 22.09.2005, Aktenzeichen: IX ZR 23/04 



BGH – Aktenzeichen: IX ZR 23/04

Urteil vom 22.09.2005


Leitsatz:a) Liefert der von dem Mandanten mitgeteilte Sachverhalt keine tatsächlichen Anhaltspunkte für rechtshindernde Einwendungen, welche die Rechtslage zugunsten des Mandanten beeinflussen könnten, ist der Rechtsanwalt, der erst in der Phase der Vertragsabwicklung beauftragt worden ist, insoweit zu einer weiteren Erforschung des Sachverhalts nicht verpflichtet.

b) Eine Pflichtverletzung des Anwalts, der eine einschlägige Rechtsnorm übersehen hat, kann grundsätzlich nicht deshalb verneint werden, weil es sich dabei um eine entlegene Rechtsmaterie handelt.
Rechtsgebiete:BGB
Vorschriften:BGB § 675,
Verfahrensgang:OLG Köln vom 23.12.2003
LG Köln

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