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JuraForum.deUrteileBGHUrteil vom 22.09.2003, Aktenzeichen: II ZR 229/02 



BGH – Aktenzeichen: II ZR 229/02

Urteil vom 22.09.2003


Leitsatz:a) Die Erstattung von gemäß § 30 GmbHG verbotenen Auszahlungen ist i.S. von § 31 Abs. 2, 3 GmbHG zur Gläubigerbefriedigung erforderlich, wenn und soweit die GmbH nach den Grundsätzen einer Überschuldungsbilanz (bei Ansatz von Liquidationswerten) überschuldet ist, wobei auch Rückstellungen für ungewisse Verbindlichkeiten (§ 249 Abs. 1 HGB) zu berücksichtigen sind.

b) Bei der - auf den Betrag der Stammkapitalziffer begrenzten - Ausfallhaftung eines GmbH-Gesellschafters gemäß § 31 Abs. 3 GmbHG ist dessen eigener Anteil am Stammkapital nicht abzuziehen (Ergänzung zum Sen.Urt. v. 25. Februar 2002 - II ZR 196/00, BGHZ 150, 61).
Rechtsgebiete:GmbHG
Vorschriften:GmbHG § 30, GmbHG § 31 Abs. 2, GmbHG § 31 Abs. 3,
Verfahrensgang:OLG Brandenburg vom 11.06.2002)
LG Potsdam

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