JuraForum.de > Urteile > BGH > Urteil vom 22.02.2006, Aktenzeichen: VIII ZR 91/05
| Leitsatz: | a) § 12 Abs. 2 KWKG 2002 enthält eine Ausschlussfrist, deren Ablauf nicht zu einer bloßen Einredebefugnis gegenüber einem fortbestehenden Recht führt, sondern den Untergang des Rechts zur Folge hat. Daher ist ein Anspruch auf Belastungsausgleich nach § 5 Abs. 1 Satz 1 Alt. 1 KWKG 2000, der bis zum Außerkrafttreten des Kraft-Wärme-Kopplungsgesetzes 2000 am 1. April 2002 entstanden, aber bis zum 31. Dezember 2003 nicht erhoben worden ist, ausgeschlossen. b) § 7 Abs. 2 KWKG 2000 ist gemäß § 13 Abs. 1 KWKG 2002 am 1. April 2002 außer Kraft getreten. Der durch § 7 Abs. 2 Satz 2 KWKG 2000 angeordneten Fortgeltung der Übergangsregelung des § 6 KWKG 2000 bedarf es nicht mehr, weil diese durch § 12 Abs. 2 KWKG 2002 ersetzt worden ist. |
| Rechtsgebiete: | KWKG 2000, KWKG 2002 |
| Vorschriften: | KWKG 2000 § 6, KWKG 2000 § 7 Abs. 2, KWKG 2002 § 12 Abs. 2, KWKG 2002 § 13 Abs. 1, |
| Verfahrensgang: | LG Halle 10 O 134/00 vom 31.05.2001 OLG Naumburg 4 U 135/04 (Hs) vom 15.03.2005 |
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