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JuraForum.deUrteileBGHUrteil vom 21.12.2006, Aktenzeichen: III ZR 117/06 



BGH – Aktenzeichen: III ZR 117/06

Urteil vom 21.12.2006


Leitsatz:a) Die ärztliche Vergütung wird fällig, wenn die Rechnung die formellen Voraussetzungen in § 12 Abs. 2 bis 4 GOÄ erfüllt; die Fälligkeit wird nicht davon berührt, dass die Rechnung mit dem materiellen Gebührenrecht nicht übereinstimmt.

b) Zum Verzugseintritt, wenn sich in einem laufenden Rechtsstreit herausstellt, dass eine in Rechnung gestellte Gebührenposition nicht begründet ist, der Klage aber auf der Grundlage einer anderen, nicht in Rechnung gestellten Gebührenposition (teilweise) entsprochen werden könnte.

c) Zur selbständigen Abrechenbarkeit der Durchleuchtung nach Nr. 5295 neben einer Operation an der Halswirbelsäule.
Rechtsgebiete:GOÄ, GOÄ GebVerz
Vorschriften:GOÄ § 4 Abs. 2a, GOÄ § 12, GOÄ GebVerz Nr. 2565, GOÄ GebVerz Nr. 2574, GOÄ GebVerz Nr. 5295,
Verfahrensgang:AG München 251 C 4798/03 vom 28.10.2005
LG München I 9 S 22030/05 vom 05.04.2006

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