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JuraForum.deUrteileBGHUrteil vom 21.07.2005, Aktenzeichen: IX ZR 6/02 



BGH – Aktenzeichen: IX ZR 6/02

Urteil vom 21.07.2005


Leitsatz:a) Auf Grund eines eingeschränkten Mandats muß ein Steuerberater den Mandanten vor steuerlichen Nachteilen, die außerhalb des Mandats drohen, nicht warnen, wenn er davon ausgehen darf, der Mandant sei anderweitig fachkundig beraten.

b) Leitet der Berater daraus, daß der Mandant eine besondere Nachfrage bei ihm unterlassen habe, ein Mitverschulden her, muß er darlegen und beweisen, daß die Anfrage unterblieben ist.
Rechtsgebiete:BGB
Vorschriften:BGB § 675,
Verfahrensgang:OLG Frankfurt am Main vom 12.12.2001
LG Frankfurt am Main

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