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JuraForum.deUrteileBGHUrteil vom 20.06.2005, Aktenzeichen: II ZR 18/03 



BGH – Aktenzeichen: II ZR 18/03

Urteil vom 20.06.2005


Leitsatz:a) Ein Insolvenzverwalter des Vermögens einer GmbH ist befugt, einen wichtigen Grund für eine von der GmbH vor Insolvenzeröffnung erklärte außerordentliche Kündigung (§ 626 Abs. 1 BGB) des Anstellungsvertrages ihres Geschäftsführers nachzuschieben.

b) Eine schuldhafte Insolvenzverschleppung durch den Geschäftsführer einer GmbH berechtigt diese zur Kündigung seines Anstellungsvertrages aus wichtigem Grund (§ 626 Abs. 1 BGB). Die Ausschlußfrist des § 626 Abs. 2 Satz 1 BGB beginnt nicht vor Beendigung des pflichtwidrigen Dauerverhaltens.
Rechtsgebiete:BGB
Vorschriften:BGB § 626,
Verfahrensgang:OLG Brandenburg vom 11.12.2002
LG Cottbus

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