JuraForum.de > Urteile > BGH > Urteil vom 19.11.1998, Aktenzeichen: VII ZR 424/97
| Leitsatz: | BUNDESGERICHTSHOF IM NAMEN DES VOLKES URTEIL VII ZR 424/97 Verkündet am: 19. November 1998 Seelinger-Schardt Justizangestellte als Urkundsbeamter der Geschäftsstelle in dem Rechtsstreit HTürGG § 1 Abs. 1 Nr. 1 a) § 1 Abs. 1 Nr. 1 HWiG ist anwendbar, wenn der Kunde durch mündliche Verhandlungen im Bereich einer Privatwohnung zum Abschluß eines Vertrages bestimmt worden ist; auf den Anlaß des Besuches des Gewerbetreibenden kommt es grundsätzlich nicht an, sofern er nicht zu Vertragsverhandlungen bestellt worden ist. b) Der Kunde kann auch dann zu einer auf den Abschluß eines Vertrages gerichteten Erklärung bestimmt worden sein, wenn er den Besuch eines Gewerbetreibenden zum Anlaß genommen hat, Änderungswünsche zu einem bestehenden Vertrag zu äußern und anschließend ein neuer Vertrag geschlossen wurde. BGH, Urteil vom 19. November 1998 - VII ZR 424/97 - OLG Hamm LG Arnsberg |
| Rechtsgebiete: | HTürGG |
| Vorschriften: | HTürGG § 1 Abs. 1 Nr. 1, |
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