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JuraForum.deUrteileBGHUrteil vom 19.07.2006, Aktenzeichen: VIII ZR 212/05 



BGH – Aktenzeichen: VIII ZR 212/05

Urteil vom 19.07.2006


Leitsatz:a) Die in einem Mietvertrag enthaltene Vereinbarung einer Bruttowarmmiete ist - außer bei Gebäuden mit nicht mehr als zwei Wohnungen, von denen eine der Vermieter selbst bewohnt - gemäß § 2 HeizkV nicht anzuwenden, weil sie den Bestimmungen der Heizkostenverordnung widerspricht.

b) Verlangt der Vermieter vom Mieter die Zustimmung zur Erhöhung einer vereinbarten Bruttowarmmiete bis zur ortsüblichen Vergleichsmiete, hat der Umstand, dass die Warmmietenvereinbarung gemäß § 2 HeizkV nicht anzuwenden ist, nicht die Unwirksamkeit des Mieterhöhungsverlangens - und damit auch nicht die Unzulässigkeit der Zustimmungsklage - zur Folge.
Rechtsgebiete:BGB, HeizkostenVO
Vorschriften:BGB § 556 Abs. 2 Satz 1, BGB § 558, BGB § 558 b, HeizkostenVO § 2,
Verfahrensgang:AG München 453 C 30764/04 vom 13.01.2005
LG München I 14 S 5765/05 vom 10.08.2005

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