( dauerhaft?)  

JuraForum.deUrteileBGHUrteil vom 19.03.2003, Aktenzeichen: VIII ZR 295/01 



BGH – Aktenzeichen: VIII ZR 295/01

Urteil vom 19.03.2003


Leitsatz:a) Eine Anfertigung der Ware nach Kundenspezifikation, bei deren Vorliegen das Recht des Verbrauchers zum Widerruf eines Fernabsatzvertrages ausgeschlossen ist (§ 3 Abs. 2 Nr. 1 FernAbsG, jetzt § 312 d Abs. 4 Nr. 1 BGB), ist dann nicht gegeben, wenn die zu liefernde Ware auf Bestellung des Verbrauchers aus vorgefertigten Standardbauteilen zusammengefügt wird, die mit verhältnismäßig geringem Aufwand ohne Beeinträchtigung ihrer Substanz oder Funktionsfähigkeit wieder getrennt werden können.

b) Die Darlegungs- und Beweislast für einen Ausschluß des Widerrufsrechts nach § 3 Abs. 2 FernAbsG (§ 312 d Abs. 4 BGB) liegt bei dem Unternehmer, der sich auf den Ausnahmetatbestand beruft.
Rechtsgebiete:FernAbsG, BGB
Vorschriften:FernAbsG § 3 Abs. 2 Nr. 1, BGB § 312 d Abs. 4 Nr. 1,
Verfahrensgang:OLG Frankfurt a.M. vom 28.11.2001
LG Frankfurt a.M.

Volltext

Um den Volltext vom BGH – Urteil vom 19.03.2003, Aktenzeichen: VIII ZR 295/01 anzusehen, müssen Sie die Einzelentscheidung kaufen.

Volltext der Entscheidung kaufen





Weitere Entscheidungen der Gerichte

Urteile: Schlagworte

Urteile: Vorschriften

Lexikon

Gesetze


http://www.juraforum.de/urteile/bgh/bgh-urteil-vom-19-03-2003-az-viii-zr-29501

"BGH - 19.03.2003, VIII ZR 295/01" © JuraForum.de — 2003-2012

Kanzleinews einstellen | Sitemap | Kontakt | Team | Jobs | Werbung | Presse | Datenschutz | AGB | Impressum

ANZEIGEN