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JuraForum.deUrteileBGHUrteil vom 19.02.2009, Aktenzeichen: III ZR 91/08 



BGH – Aktenzeichen: III ZR 91/08

Urteil vom 19.02.2009


Leitsatz:Eine sogenannte echte Verflechtung zwischen einem Makler und einer Partei des Hauptvertrages liegt nur vor, wenn sie den wirklichen gesellschaftsrechtlichen und wirtschaftlichen Verhältnissen entspricht. War daher im Zeitpunkt des Hauptvertragsschlusses die Person, die (u.a.) als Komplementärin (auch) die Maklerfirma maßgeblich gesteuert und beeinflusst hatte, bereits aus der Makler-Kommanditgesellschaft ausgeschieden, ist ein Verflechtungstatbestand auch dann nicht (mehr) gegeben, wenn das Ausscheiden dieser Person aus der Gesellschaft noch nicht im Handelsregister eingetragen worden war.
Rechtsgebiete:BGB, HGB
Vorschriften:BGB § 652, HGB § 15 Abs. 1,
Verfahrensgang:OLG Stuttgart, 3 U 187/07 vom 05.03.2008
LG Stuttgart, 3 U 187/07 vom 05.03.2008

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