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JuraForum.deUrteileBGHUrteil vom 18.05.2006, Aktenzeichen: IX ZR 187/04 



BGH – Aktenzeichen: IX ZR 187/04

Urteil vom 18.05.2006


Leitsatz:a) Widerspricht der Schuldner der rechtlichen Einordnung einer als "Forderung aus vorsätzlich begangener unerlaubter Handlung" zur Tabelle angemeldeten, bereits durch einen Vollstreckungsbescheid rechtskräftig titulierten Forderung, so kann der Gläubiger Klage auf Feststellung des Forderungsgrundes erheben.

b) Ein rechtskräftiger Vollstreckungsbescheid bindet das Gericht des Feststellungsprozesses auch dann nicht, wenn er auf eine Anspruchsgrundlage Bezug nimmt, die eine vorsätzlich begangene unerlaubte Handlung voraussetzt.
Rechtsgebiete:ZPO, InsO, StGB
Vorschriften:ZPO § 256 Abs. 1, ZPO § 700 Abs. 1, InsO § 184, InsO § 302 Nr. 1, StGB § 266a,
Verfahrensgang:AG Reinbek 5 C 284/03 vom 10.12.2003
LG Lübeck 16 S 3/04 vom 19.08.2004

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