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JuraForum.deUrteileBGHUrteil vom 18.02.2009, Aktenzeichen: IV ZR 11/07 



BGH – Aktenzeichen: IV ZR 11/07

Urteil vom 18.02.2009


Leitsatz:1. Eine im Rahmen eines so genannten Elementartarifs eines privaten Krankenversicherers vereinbarte Klausel, welche die volle Erstattung der Kosten für ambulante Heilbehandlung nur bei (Erst-)Behandlung durch einen Arzt für Allgemeinmedizin/praktischen Arzt oder durch Fachärzte für Gynäkologie, Augenheilkunde, Kinder- und Jugendmedizin oder einen Not- bzw. Bereitschaftsarzt vorsieht, ist nicht dahin auszulegen, dass den genannten Ärzten ein an der hausärztlichen Versorgung teilnehmender Facharzt für Innere Medizin ("hausärztlicher Internist") gleichsteht.

2. In dieser Auslegung ist die genannte Tarifklausel wirksam.
Rechtsgebiete:BGB, SGB V
Vorschriften:BGB § 305c Abs. 2, BGB § 307 Abs. 2, SGB V § 73 Abs. 1a,
Verfahrensgang:LG München I, 13 S 16689/06 vom 05.12.2006
AG München, 133 C 16969/06 vom 18.08.2006

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