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JuraForum.deUrteileBGHUrteil vom 17.12.1998, Aktenzeichen: IX ZR 196/97 



BGH – Aktenzeichen: IX ZR 196/97

Urteil vom 17.12.1998


Leitsatz:EGBGB Art. 3 ff. (IPR);
AnfG § 3 Abs. 1 Nr. 1

1. Die Anfechtung eines Erwerbs von Grundschulden an einem in Deutschland belegenen Grundstück, die ein deutscher Schuldner einer von ihm beherrschten ausländischen Gesellschaft (hier: Kapitalgesellschaft nach dem Recht des US-Bundesstaates Hawaii) übertragen hat, richtet sich nach deutschem Recht.

2. Der Anfechtungsgläubiger, der eine objektive Gläubigerbenachteiligung darzulegen und zu beweisen hat, genügt dieser Last, indem er vorträgt und notfalls beweist, daß der Anfechtungsgegner einen Gegenstand aus dem Vermögen des Schuldners ohne angemessene Gegenleistung erlangt hat. Es ist dann Sache des Anfechtungsgegners, im einzelnen Tatsachen vorzubringen, aus denen er anfechtungsrechtlich beachtliche Einwände herleitet.

BGH, Versäumnisurt. v. 17. Dezember 1998 - IX ZR 196/97 -
OLG Zweibrücken
LG Frankenthal
Rechtsgebiete:EGBGB, AnfG
Vorschriften:EGBGB Art. 3 ff. (IPR), AnfG § 3 Abs. 1 Nr. 1,

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