JuraForum.de > Urteile > BGH > Urteil vom 17.03.2008, Aktenzeichen: II ZR 239/06
| Leitsatz: | a) Der Aufsichtsratsvorsitzende kann den Aufsichtsrat einer Genossenschaft in der Willensbildung zum Abschluss oder zur Änderung des Dienstvertrags mit dem Vorstand nicht vertreten. b) Die Vereinbarung einer Abfindungszahlung in einem Dienstvertrag mit dem Vorstand für den Fall der außerordentlichen Kündigung durch die Genossenschaft ist unwirksam, weil sie das Recht zur Kündigung aus einem wichtigen Grund unzumutbar erschwert (Anschluss an Sen. Urt. v. 3. Juli 2000 - II ZR 282/98, ZIP 2000, 1442). |
| Rechtsgebiete: | GenG, BGB |
| Vorschriften: | GenG a.F. § 39 Abs. 1, BGB § 134, BGB § 139, BGB § 141 Abs. 1, BGB § 177 Abs. 1, BGB § 184, BGB § 626 Abs. 1, |
| Verfahrensgang: | LG Berlin, 3 O 208/04 vom 22.02.2005 KG Berlin, 25 U 16/05 vom 15.09.2006 |
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