JuraForum.de > Urteile > BGH > Urteil vom 16.11.2000, Aktenzeichen: III ZR 265/99
| Leitsatz: | BGB § 839 I; VwGO § 80 Abs. 5 und 7 Verwaltungsgerichtliche Eilentscheidungen, die im Aussetzungsverfahren nach § 80 Abs. 5 VwGO getroffen werden und vom Verwaltungsgericht nach § 80 Abs. 7 VwGO jederzeit geändert oder aufgehoben werden können, entfalten im Amtshaftungsprozeß keine Bindungswirkung. Dies gilt auch dann, wenn das amtspflichtwidrige Verhalten nicht im Erlaß des Verwaltungsakts selbst, sondern nur in der Anordnung der sofortigen Vollziehbarkeit durch die Behörde nach § 80 Abs. 2 Satz 1 Nr. 4 VwGO gesehen werden kann. BGH, Urteil vom 16. November 2000 - III ZR 265/99 - OLG Schleswig LG Lübeck |
| Rechtsgebiete: | BGB, VwGO |
| Vorschriften: | BGB § 839 I, VwGO § 80 Abs. 5 und 7, |
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