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JuraForum.deUrteileBGHUrteil vom 16.07.1999, Aktenzeichen: V ZR 129/98 



BGH – Aktenzeichen: V ZR 129/98

Urteil vom 16.07.1999


Leitsatz:InVorG § 16 Abs. 1 Satz 1

Der Streit über die Höhe des auszukehrenden Erlöses ist von den Zivilgerichten zu entscheiden.

InVorG § 16 Abs. 1 Satz 3

Wurde in Erwartung einer positiven Investitionsentscheidung ein Grundstück verkauft und hat der Investor schon mit Maßnahmen begonnen, die den Wert des Grundstücks erhöhen (hier: Abriß wertloser Industrieanlagen), kann der Restitutionsberechtigte nach dem Erlaß des erwarteten Investitionsvorrangbescheides diese Werterhöhung nicht nach § 16 Abs. 1 Satz 3 InVorG ersetzt verlangen.

BGH, Urt. v. 16. Juli 1999 - V ZR 129/98 -
OLG Brandenburg
LG Frankfurt/Oder
Rechtsgebiete:InVorG
Vorschriften:InVorG § 16 Abs. 1 Satz 1, InVorG § 16 Abs. 1 Satz 3,

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