JuraForum.de > Urteile > BGH > Urteil vom 16.07.1998, Aktenzeichen: VII ZR 409/97
| Leitsatz: | ZPO § 345 Ist die Partei, die den Einspruch eingelegt hat, ohne ihr Verschulden am Erscheinen verhindert, kann gegen sie kein zweites Versäumnisurteil erlassen werden. ZPO §§ 337, 233 Fd, 85 Abs. 2 Bei einer Terminsladung reicht die allgemeine Weisung an das Büropersonal, den Termin im Kalender einzutragen. Der Prozeßbevollmächtigte ist nicht gehalten, das Empfangsbekenntnis über die Terminsladung erst zu unterschreiben und zurückzugeben, wenn in den Handakten der Termin festgehalten und zugleich vermerkt ist, daß der Termin im Kalender notiert ist (Abgrenzung zu BGH, Beschlüsse vom 26. März 1996 - VI ZB 1/96 und VI ZB 2/96 = NJW 1996, 1900 = BGHR ZPO § 233 Empfangsbekenntnis 2). BGH, Urteil vom 16. Juli 1998 - VII ZR 409/97 - KG Berlin LG Berlin |
| Rechtsgebiete: | ZPO |
| Vorschriften: | ZPO § 345, ZPO § 337, ZPO § 233 Fd, ZPO § 85 Abs. 2, |
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