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JuraForum.deUrteileBGHUrteil vom 16.06.2004, Aktenzeichen: VIII ZR 303/03 



BGH – Aktenzeichen: VIII ZR 303/03

Urteil vom 16.06.2004


Leitsatz:a) Die Aufklärungs- und Beratungspflicht des Verkäufers beschränkt sich auch im Fachhandel auf diejenigen - für den ihm bekannten Verwendungszweck bedeutsamen - Eigenschaften des Kaufgegenstandes, die er kennt oder kennen muß. Der Käufer kann deshalb grundsätzlich keine Aufklärung über ganz entfernt liegende Risiken erwarten, die allenfalls dem Hersteller der Ware aufgrund dessen überragender Sachkunde bekannt sind.

b) Eine Pflicht zur Erkundigung beim Hersteller über die Eigenschaften des Kaufgegenstandes trifft den Verkäufer nur dann, wenn er aufgrund konkreter Anhaltspunkte Zweifel an der Eignung der Ware für die vom Käufer beabsichtigte Verwendung hat oder haben muß.
Rechtsgebiete:BGB
Vorschriften:BGB § 433,
Verfahrensgang:LG Freiburg vom 12.09.2003
AG Freiburg vom 14.05.2002

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