JuraForum.de > Urteile > BGH > Urteil vom 16.03.2006, Aktenzeichen: I ZR 92/03
| Leitsatz: | a) Die Wiederholungsgefahr, die in der Person des Erblassers aufgrund einer in der Vergangenheit von ihm begangenen Verletzungshandlung begründet worden ist, setzt sich nicht in der Person des Erben fort, der das Geschäft des Erblassers weiterführt. b) Die Zulässigkeit einer hilfsweise erklärten einseitigen Erledigungserklärung kann nicht mit der Begründung bejaht werden, es bestehe ein rechtliches Interesse an der Feststellung, dass die Hauptsache bis zum Eintritt des erledigenden Ereignisses zulässig und begründet gewesen sei (Ergänzung zu BGHZ 106, 359; BGH, Urt. v. 19.3.1998 - I ZR 264/95, GRUR 1998, 1045 - Brennwertkessel). |
| Rechtsgebiete: | BGB, ZPO |
| Vorschriften: | BGB § 1004, ZPO § 256, |
| Verfahrensgang: | LG Frankfurt (Oder) 32 O 161/01 vom 14.03.2002 OLG Brandenburg 6 U 63/02 vom 14.02.2003 |
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