JuraForum.de > Urteile > BGH > Urteil vom 15.11.2006, Aktenzeichen: IV ZR 122/05
| Leitsatz: | Wird eine Erklärung mit einem Handzeichen unterschrieben, das nur einen Buchstaben verdeutlicht, oder mit einer Buchstabenfolge, die erkennbar als bewusste und gewollte Namensabkürzung erscheint, liegt keine Namensunterschrift im Rechtssinne vor (st. Rspr. vgl. BGH, Beschluss vom 27. September 2005 - VIII ZB 105/04 - NJW 2005, 3775 unter II 2 a und b). Auf derartige Paraphen können die Vermutung des § 440 Abs. 2 ZPO und die Beweisregel des § 416 ZPO nicht gestützt werden; sie genügen auch den Anforderungen an eine Quittung im Sinne des § 368 Satz 1 BGB nicht. |
| Rechtsgebiete: | BGB, ZPO |
| Vorschriften: | BGB § 126, BGB § 368, ZPO § 416, ZPO § 440 Abs. 2, |
| Verfahrensgang: | LG Köln 27 O 249/92 vom 16.02.1994 OLG Köln 9 U 285/94 vom 26.04.2005 |
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