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JuraForum.deUrteileBGHUrteil vom 15.03.2006, Aktenzeichen: XII ZR 138/01 



BGH – Aktenzeichen: XII ZR 138/01

Urteil vom 15.03.2006


Leitsatz:Bestellt der Prozessbevollmächtigte einer Partei für diese einen Bevollmächtigten für die höhere Instanz, so enthält die Erteilung der Instanzvollmacht zugleich - gegebenenfalls stillschweigend - die Begründung eines Vertragsverhältnisses zur Partei. Das Verschulden des auf diese Weise beauftragten Anwalts, der das Mandat angenommen hat, ist der Partei gemäß § 85 Abs. 2 ZPO zuzurechnen.
Rechtsgebiete:ZPO
Vorschriften:ZPO § 81, ZPO § 85 Abs. 2,
Verfahrensgang:AG Düsseldorf 259 F 3048/94 vom 30.06.2000
OLG Düsseldorf 2 UF 190/00 vom 14.05.2001

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