( dauerhaft?)  

JuraForum.deUrteileBGHUrteil vom 15.02.2000, Aktenzeichen: VI ZR 135/99 



BGH – Aktenzeichen: VI ZR 135/99

Urteil vom 15.02.2000


Leitsatz:BGB § 249 A

a)

Die mit der Geburt eines nicht gewollten Kindes für die Eltern verbundenen wirtschaftlichen Belastungen, insbesondere die Aufwendungen für dessen Unterhalt, sind nur dann als ersatzpflichtiger Schaden auszugleichen, wenn der Schutz vor solchen Belastungen Gegenstand des jeweiligen Behandlungs- oder Beratungsvertrages war.

b)

Wird zur Vorbereitung einer orthopädischen Zwecken dienenden Operation von den behandelnden Krankenhausärzten ein niedergelassener Gynäkologe als Konsiliararzt hinzugezogen, um das Bestehen einer Schwangerschaft bei der Patientin abzuklären, so erfaßt bei dessen Fehldiagnose eine etwaige Haftung des Krankenhausträgers den Unterhaltsaufwand und den sonstigen, durch die spätere Geburt eines Kindes veranlaßten materiellen Schaden der Eltern auch dann nicht, wenn sich diese aufgrund ihrer eigenen körperlichen Behinderungen bei Feststellung der Schwangerschaft zu deren rechtmäßiger Unterbrechung entschlossen hätten.

BGH, Urteil vom 15. Februar 2000 - VI ZR 135/99 -
OLG Karlsruhe
LG Heidelberg
Rechtsgebiete:BGB
Vorschriften:BGB § 249 A,

Volltext

Um den Volltext vom BGH – Urteil vom 15.02.2000, Aktenzeichen: VI ZR 135/99 anzusehen, müssen Sie die Einzelentscheidung kaufen.

Volltext der Entscheidung kaufen





Weitere Entscheidungen der Gerichte

Urteile: Schlagworte

Urteile: Vorschriften

Lexikon

Gesetze


http://www.juraforum.de/urteile/bgh/bgh-urteil-vom-15-02-2000-az-vi-zr-13599

"BGH - 15.02.2000, VI ZR 135/99" © JuraForum.de — 2003-2012

Kanzleinews einstellen | Sitemap | Kontakt | Team | Jobs | Werbung | Presse | Datenschutz | AGB | Impressum

ANZEIGEN