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JuraForum.deUrteileBGHUrteil vom 14.10.2008, Aktenzeichen: VI ZR 36/08 



BGH – Aktenzeichen: VI ZR 36/08

Urteil vom 14.10.2008


Leitsatz:a) Macht ein Unternehmen nach einem Verkehrsunfall keinen nach dem Entgeltfortzahlungsgesetz übergegangenen Anspruch seines verletzten Fahrers auf Ersatz von dessen Verdienstausfallschaden geltend, sondern einen eigenen Schadensersatzanspruch wegen der ihm für den Einsatz eines Ersatzfahrers entstandenen Kosten, scheidet eine eigene Rechtsgutverletzung, die Voraussetzung eines Schadensersatzanspruchs im Sinne des § 823 BGB sein könnte, grundsätzlich aus. Ein Eingriff in den eingerichteten und ausgeübten Gewerbebetrieb kommt wegen Fehlens eines betriebsbezogenen Eingriffs insoweit regelmäßig nicht in Betracht (vgl. Senatsbeschluss vom 10. Dezember 2002 - VI ZR 171/02 - VersR 2003, 466).

b) Eine unrichtige Rechtsansicht des Erstrichters (hier: über die Schlüssigkeit der Klage) lässt sich nicht auf dem Umweg über eine angebliche Hinweispflicht gegenüber den Parteien im Sinne des § 139 ZPO in einen Verfahrensmangel umdeuten (im Anschluss an BGH, Urteil vom 30. Oktober 1990 - XI ZR 173/89 - NJW 1991, 704).
Rechtsgebiete:BGB, ZPO
Vorschriften:BGB § 823 Abs. 1 Ai, BGB § 823 Abs. 1 Hc, ZPO § 139,
Verfahrensgang:AG München, 345 C 34903/05 vom 23.03.2007
LG München I, 17 S 8188/07 vom 20.12.2007

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