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JuraForum.deUrteileBGHUrteil vom 14.05.2002, Aktenzeichen: VI ZR 220/01 



BGH – Aktenzeichen: VI ZR 220/01

Urteil vom 14.05.2002


Leitsatz:a) Die in Art. 5 Abs. 1 Satz 2 GG enthaltene Gewährleistung der Pressefreiheit umfaßt auch die Werbung für Presseerzeugnisse.

b) Für ein Presseerzeugnis, das über eine absolute Person der Zeitgeschichte berichtet, darf unter Verwendung eines Bildnisses dieser Person geworben werden.

c) Bei diesem Bildnis muß es sich grundsätzlich nicht um dasselbe handeln, welches im Rahmen der Berichterstattung verwendet wird. Die Verwendung eines anderen Bildnisses muß der Betroffene nicht hinnehmen, wenn sein Persönlichkeitsrecht dadurch im Einzelfall eine zusätzliche Beeinträchtigung erfährt.
Rechtsgebiete:BGB, KUG, GG
Vorschriften:BGB § 823 Ah, BGB § 1004, KUG § 22, KUG § 23, GG Art. 1 Abs. 1, GG Art. 2 Abs. 1, GG Art. 5 Abs. 1 S. 2,
Verfahrensgang:OLG München
LG München I

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