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JuraForum.deUrteileBGHUrteil vom 14.04.2005, Aktenzeichen: VII ZR 56/04 



BGH – Aktenzeichen: VII ZR 56/04

Urteil vom 14.04.2005


Leitsatz:Eine vom Besteller gegenüber dem Bauunternehmer verwendete Klausel, nach der ein Bareinbehalt von 5 % der Schlußrechnungssumme auf die Dauer der Gewährleistungsfrist einbehalten wird, der allein durch Bürgschaft auf erstes Anfordern abgelöst werden kann, ist unwirksam. Eine ergänzende Vertragsauslegung dahin, daß die Ablösung durch eine unbefristete, selbstschuldnerische Bürgschaft erfolgt, kommt bei der gebotenen objektiv-generalisierenden Betrachtungsweise nicht in Betracht (im Anschluß an BGH, Urteil vom 9. Dezember 2004 - VII ZR 265/03, BauR 2005, 539).
Rechtsgebiete:AGBG, BGB
Vorschriften:AGBG § 9 Abs. 1 Bf, AGBG § 9 Abs. 1 CI, BGB § 133 B, BGB § 157 D,
Verfahrensgang:OLG München vom 03.02.2004
LG München I

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