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JuraForum.deUrteileBGHUrteil vom 14.02.2006, Aktenzeichen: VI ZR 126/05 



BGH – Aktenzeichen: VI ZR 126/05

Urteil vom 14.02.2006


Leitsatz:Bei der Frage nach der Erforderlichkeit eines "Unfallersatztarifs" ist der Tatrichter im Rahmen einer Schätzung nach § 287 ZPO nicht genötigt, die Kalkulationsgrundlagen des konkreten Anbieters im Einzelnen betriebswirtschaftlich nachzuvollziehen. Vielmehr kommt es darauf an, ob etwaige Mehrleistungen und Risiken bei der Vermietung an Unfallgeschädigte generell einen erhöhten Tarif - u.U. auch durch einen pauschalen Aufschlag auf den "Normaltarif" (vgl. Senatsurteil vom 25. Oktober 2005 - VI ZR 9/05 - aaO m.w.N.) - rechtfertigen.
Rechtsgebiete:BGB, ZPO
Vorschriften:BGB § 249 Hd, ZPO § 287,
Verfahrensgang:AG Nordhausen 26 C 795/03 vom 23.09.2004
LG Mühlhausen 1 S 354/04 vom 28.04.2005

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